Der neue Lexus RX fällt aufAusgabe | Mittwoch, 30. Januar 2019

Nicht durch Zufall besteht der Unterschied zwischen Lexus und Luxus nur in einem Buchstaben. Die Premiummarke von Toyota tut alles, damit sich der Fahrer wohl fühlt. Sein kombinierter Benzin- und Elektroantrieb lässt ihn gleiten – oder abzischen. Ein Erlebnis!

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Wolfsberg. Die Bezirksstadt ist nicht arm an auffälligen Autos. Die Wirtschaft brummt, der eigene Erfolg wird mit schicken Boliden nach außen kommuniziert. Das heißt, die Wolfsberger sind den Anblick solcher Fahrzeuge gewohnt und lassen sich nicht leicht beeindrucken – bis ein Lexus RX durch die City kreuzt. Der Hybrid-SUV mit dem gewaltigen Kühlergrill erntete auf unserer Tour etliche Seitenblicke. So soll das sein.

Lexus ist die Premiummarke des Autobauers Toyota. Die Assoziation mit dem Wort »Luxus« ist kein Zufall – und berechtigt. Innen herrscht edles Design und Handarbeit, von der man sich persönlich überzeugen kann. Der Lederbezug des Lenkrads beispielsweise ist per Hand doppelt genäht. Das Material fühlt sich so geschmeidig an, dass der Fahrer nur ungern die Finger davon lässt. Unser Testwagen stammte vom Wolfsberger Autohaus Saloschnik. Bei der Einweisung wurde uns mitgeteilt, dass Lexus großen Wert auf das Wohlbehagen der Insassen legt. Was wir erst mit einem Lächeln als Werbeslogan abtaten, erwies sich als die reine Wahrheit. Nähert man sich dem Wagen, leuchten die Türgriffe dezent auf und heißen den Fahrer willkommen. Lenkrad und Fahrersitz machen beim Einsteigen Platz und bringen sich erst wieder in Position, wenn die Türe geschlossen ist. Schon edel.

Der Lexus RX ist neben dem Lexus NX und dem Toyota Rav4 einer von drei Vollhybridfahrzeugen mit Allrad, die es zu kaufen gibt. Er besitzt Elektromotoren an der Vorder- und Hinterachse, dazu kommt ein V6-Benzinmotor. Zusammen bringen sie 313 PS auf die Straße. Das heißt: Der Wagen gleitet im Elektromodus mucksmäuschenstill über die Landstraße (wenn der Akku geladen ist) und vermittelt ein Gefühl von – ja, wirklich – Wohlbehagen. Wird mehr Vortrieb benötigt, schaltet sich der Benziner dazu und verkündet kernig, dass er auch noch da ist und ein Wörtchen mitzureden hat. Und das Schöne dabei: Steuern werden nur für jene 262 PS fällig, die der Benzinmotor leistet. Die elektrischen Pferdestärken gibt es quasi gratis.

Keine Steckdose
Eine Steckdose braucht der Fahrer nicht zu suchen. Der Akku wird ausschließlich vom V6-er und beim Rollen und Bremsen geladen, dazu ist er, wie das gesamte Elektrosystem, wartungsfrei und hält laut Lexus so lange wie das Auto. Das spart Servicekosten.

Der Fahrer hat die Wahl zwischen verschiedenen Fahrmodi: Wird der Schalter mit der Aufschrift »EV« gedrückt, geht es ausschließlich elektrifiziert vorwärts. Im »Eco«-Betrieb achtet der RX auf sparsamen Spriteinsatz, mit »Sport« geht es zur Sache: Dann bringt er alles, was er hat, auf den Asphalt.

Außen stechen vor allem der kühne Kühlergrill, dessen Form an einen Tarnkappenbomber denken lässt, und die Seitenlinie ins Auge. Die Zierleisten sind nach hinten offen und symbolisieren die Dynamik des RX. Wir haben uns schließlich dazu entschlossen, den Test etwas länger dauern zu lassen, als notwendig gewesen wäre ...

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