Masern sind hochanstreckend

Häufigstes Merkmal ist der, für Masern typische, rote Ausschlag, der hinter dem Ohr beginnt. Die Krankheit schwächt das menschliche Immunsystem, was zu schweren Komplikationen führen kann.

Masern: immer wieder Ausbrüche der hochansteckenden Krankheit

Lavanttal. Noch in den 90er Jahren starben rund eine Million der insgesamt 42 Millionen mit Masern infizierten Kinder und das, obwohl es längst eine Schutzimpfung gibt. Mit dieser hätte der Masern-Virus bereits ausgerottet werden können, da der Mensch der einzige Wirt für den Virus ist. Auch in Österreich kommt es immer wieder zu Erkrankungsausbrüchen, wie der Fall in Graz, vom Jänner diesen Jahres zeigt. Bei einem 15-Jährigen wurde im LKH Graz der hochansteckende Virus diagnostiziert. 28 Babys wurden an der Kinderklinik vorsorglich behandelt.

Krankheitsübertragung
Die Übertragung erfolgt über die Tröpfcheninfektion (Niesen, Husten oder Sprechen), was den Masernvirus so hochansteckend macht. Wer mit dem Virus schon einmal infiziert war, braucht keine Bedenken einer nochmaligen Erkrankung äußern, denn die Masern bekommt man nur einmal im Leben. Verhindern lässt sich eine Virus-Infektion mit einer entsprechenden Impfung. Säuglinge bis zu einem Alter von rund vier bis sechs Monaten sind durch die Antikörper der Mutter geschützt, sofern diese gegen eine Masernerkrankung geimpft wurde.

Den gesamten Bericht finden Sie in der Ausgabe Nr. 6 der Unterkärntner Nachrichten.