Der Gemeinderat tagte in Neuhaus

Zentraler Punkt der Gemeinderatssitzung in Neuhaus war der Verkauf der Volksschule Schwabegg. Keine Einigkeit gab es bei der Übertragung der Abwasserbeseitigungsanlagen an den AWV Völkermarkt-Jaunfeld.

Das ehemalige Volksschulgebäude in Schwabegg sucht einen neuen Besitzer

NEUHAUS. Der Verkauf des ehemaligen Volksschulgebäudes in Schwabegg war einer der Hauptpunkte der Gemeinderatssitzung am vergangenen Donnerstag in Neuhaus. Der Schulbetrieb wurde  bereits im Juli 2016 eingestellt. Danach gab es einen Interessenten, zu einem Verkauf kam es aber nie. Nun wurde das Gebäude samt Umkleidekabinen von Makler Alfred Rössler (Raiffeisen Immobilien) bewertet. 

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Ausgabe Nr. 11 der Unterkärntner Nachrichten.

Das ehemalige Volksschulgebäude in Schwabegg sucht einen neuen Besitzer

NEUHAUS. Der Verkauf des ehemaligen Volksschulgebäudes in Schwabegg war einer der Hauptpunkte der Gemeinderatssitzung am vergangenen Donnerstag in Neuhaus. Der Schulbetrieb wurde  bereits im Juli 2016 eingestellt. Danach gab es einen Interessenten, zu einem Verkauf kam es aber nie. Nun wurde das Gebäude samt Umkleidekabinen von Makler Alfred Rössler (Raiffeisen Immobilien) bewertet. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, dass die Volksschule zu einem Preis von 240.000 Euro (Verhandlungsbasis) offiziell zum Verkauf ausgeschrieben wird.

Heimat für zwei Vereine 

Der Eisstockverein SV Schwabegg mit Kunsteishalle und die Perchtengruppe Drauteufel sind derzeit dort beheimatet. »Wenn es Interessenten gibt, wird es bezüglich der Vereine zum Ausreden sein, zumal der Eisstockverein einen Nutzungsvertrag über 99 Jahre hat«, so Bürgermeister Gerhard Visotschnig (SPÖ).

Schandfleck Tennisplatz

Im Nachtragsvoranschlag wurden 10.000 Euro mehr der Sanierung der alten Meierei in Neuhaus zugewendet. »Damit soll die Außenfassade erneuert werden, ansonsten ist das Projekt fertiggestellt«, so Visotschnig. Angrenzend an die alte Meierei befindet sich der Tennisplatz, der sich in einem desolaten Zustand befindet. Vizebürgermeister Karl Pölz (ÖVP) forderte, endlich zu klären, was mit diesem »Schandfleck« passieren soll. »Dieses Thema wird immer hinausgeschoben«, so Pölz. Visotschnig klärte auf, dass laut Vertrag mit den Grundstückeigentümern ausschließlich ein Tennisplatz erlaubt sei: »Niemand will den Tennisplatz mehr haben. Aber auch, wenn daraus eine Wiese werden soll, wird man bei den Eigentümern nachfragen müssen.« Zudem sei es für den Bürgermeister wichtiger, in Projekte wie das Rüsthaus Neuhaus  oder Straßen zu investieren.

Weiters wurden im Nachtragsvoranschlag 20.000 Euro dem Rüsthaus Neuhaus für eine neue Außenfassade zugewendet. 

»Nicht alles auslagern«

Uneinigkeit herrschte im Bezug auf die Übertragung des Eigentums an den Abwasserbeseitigungsanlagen BA 01 und BA 02 an den Abwasserverband Völkermarkt-Jaunfeld. »Wir haben diese Anlagen gebaut und können doch nicht alles auslagern«, so Gemeindevorstand Peter Trampusch (LNS – Liste Neuhaus-Suha). Die drei LNS-Gemeinderäte und ein ÖVP-Gemeinderat stimmten gegen den Grundsatzbeschluss, die Mehrheit war aber dafür.

Einstimmig fiel dann wieder der Grundsatzbeschluss für sieben Wegweiserskulpturen entlang der B 80 aus. Diese wurden von Künstler Helmut BlaŽej entworfen. Im Vorfeld muss dieses Projekt vom Land Kärnten kommissioniert werden. »Mit einer Umsetzung ist nicht so schnell zu rechnen«, so Visotschnig.

Personelle Veränderungen

Auch personell gab es im Gemeinderat einige Veränderungen. Martin Sadnek (FPÖ) schied mit 16. Jänner 2019 aus dem Gemeinderat aus, da er seinen Wohnsitz in einen anderen Bezirk verlegte. Folglich wurde Gerd Kresnik als neuer Gemeinderat angelobt. Neuer Kontrollausschuss-Obmann ist Martin Hirm (FPÖ).