Ein neuer SUV aus dem Hause SeatAusgabe | Mittwoch, 10. April 2019

Der SUV des spanischen Automobilherstellers weiß zu überzeugen. Mit markanter Optik avanciert der Tarraco zum Blickfang auf den Straßen. Unser Testmodell präsentierte sich antrittsstark und voll mit technischen Spielereien, die das Fahrerlebnis noch steigerten.

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Wolfsberg. Beim spanischen Automobilhersteller geht es Schlag auf Schlag. Nachdem bereits 2016 der Ateca vom Band lief und nur ein Jahr später der Arona vorgestellt wurde, stellte man den neuen Seat Tarraco im heurigen Frühjahr vor. Der Mittelklasse-SUV ist der dritte und zugleich größte SUV in der Seat-Modellpalette.

Bereits auf den ersten Blick wird klar, die Optik trifft den Zahn der Zeit. Die serienmäßigen LED-Leuchten vorne und hinten, Chromelemente und die bullige und trotzdem sportlich wirkende Front sind die markanten Eckpunkte des modernen Designs.

Vom Autohaus Kucher bekamen die Unterkärntner Nachrichten den neuen Seat Tarraco für eine Testfahrt zur Verfügung gestellt. Unser Testmodell, eine 190-PS-Benziner-Version der Ausstattungslinie »Xcellence« und einigen netten Extras, wusste durchwegs zu überzeugen.

Wer oder was ist »KESSY«?
Dank »KESSY – Keyless Entry & Go System« öffnet und versperrt sich der Spanier wie von Zauberhand. Bei der Ausstattungslinie »Xcellence« bereits serienmäßig vorhanden, braucht der Fahrer lediglich den Schlüssel mit sich führen und kann sich über Sensoren im Türgriff Zutritt verschaffen bzw. diesen wieder verriegeln. Auch die Heckklappe wird mit »KESSY« elektrisch und sensorgesteuert geöffnet und verschlossen. Nett und vor allem praktisch.

Ebenfalls serienmäßig bei unserem Testmodell, gegenüber der Ausstattungslinie »Style«, sind beispielsweise Rückfahrkamera und Parkhilfe (inkl. Parklenkassistent).
Zwar nicht in der Ausstattungslinie inkludiert, dafür umso schöner sind das Panoramadach und der Blickfang schlechthin: die 20-Zoll-Felgen, die perfekt in die Gesamtoptik des Tarraco einfließen und das Erscheinungsbild gekonnt abrunden.

Durchzug und Handling
Doch zurück zum Wesentlichen, dem Fahren. Mit Allrad, Siebengang-Automatik und 190 Benziner-PS überzeugt der Spanier vor allem mit Durchzug. Auch beim Fahrverhalten konnte der Tarraco überzeugen. Trotz seiner Größe lässt er sich mit Leichtigkeit durch noch so enge Gassen manövrieren. Das Automatikgetriebe wechselt kaum spürbar  die Gänge. Verschiedene »Seat Fahrprofile« (Eco, Sport, Offroad usw.) stehen zur Auswahl und bieten damit ein individuelles Fahrerlebnis. Wer bei der Automatikvariante trotzdem lieber selbst den Ton angeben möchte, für den stehen hinter dem Lenkrad Schaltwippen zur Verfügung.

Stichwort Lenkrad: Das Multifunktionslenkrad sorgt unter anderem mit den beiden Dreh-/Druckknöpfen für kinderleichte Menüsteuerung im digitalen Cockpit (10,25 Zoll). Alternativ steht dem Fahrer noch der acht Zoll große Touchscreen zu Verfügung.

Und natürlich wird ein SUV auch am Platzangebot gemessen: Das Gepäckraumvolumen variiert im Tarraco zwischen 230 und 1920 Litern und ist mitunter auch abhängig davon, ob man sich für die Siebensitzervariante, die gegen Aufpreis verfügbar ist, entscheidet.

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