Ein Punkt gegen die AustriaAusgabe 2415 | Mittwoch, 17. April 2019

In der Meister-Runde der Fußball-Bundesliga muss der RZ Pellets WAC weiter auf seinen ersten Heimsieg warten. Am kommenden Wochenende geht es in die steirische Hauptstadt, wo Sturm Graz als nächster Gegner auf die Wölfe aus dem Lavanttal wartet.

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Wolfsberg. Eine kurze Nacht hatte WAC-Trainer Christian Ilzer nach dem 1:1 gegen die Wiener Austria. Bereits um vier Uhr früh ging es via Graz nach Nyon, wo es den nächsten Teil im Rahmen der UEFA-Pro-Lizenz-Trainerausbildung zu absolvieren galt.

Im Flieger hatte der Coach Zeit, das Sonntagsspiel zu analysieren. »Jeden Punkt, den wir in der Meisterrunde machen, ist für uns ein Erfolg. Auch wenn es diesmal nicht zu drei Punkten reichte, wir im Angriff noch nicht unsere Chancen nutzen konnten, obwohl wir über eine Halbzeit einen Mann mehr auf dem Spielfeld hatten, habe ich einige positive Dinge gesehen, welche Fortschritte wir in den vergangenen Monaten gemacht haben«, meint Ilzer. 

»In der vergangenen Saison musste sich der WAC gegen die Wiener Austria noch hinten hineinstellen und versuchen, mit allen Mitteln das gegnerische Spiel zu zerstören. Diesmal haben wir gut mitgespielt und waren in numerischer Überlegenheit die klar besserer Mannschaft. Dazu muss man auch festhalten, dass die Austria defensiv sehr gut gestanden ist und uns kaum Räume im Angriff gegeben hat. Wäre der Ausschluss nicht passiert, hätten wir sicher mehr Platz gehabt. Leider ist uns auch nicht der zweite Treffer gelungen, dann hätten die Wiener aufmachen müssen.«

Dass es im Angriff noch an der nötigen Qualität fehlt, war auch am Sonntag klar erkennbar. Der verletzungsbedingte Ausfall von Marc Andre Schmerböck und der Abgang von Dever Orgill im Winter konnten bislang nicht kompensiert werden. Diesmal kamen die Wintertransfers Sekou Koita und Romano Schmid vom Anpfiff an zum Einsatz, in der Schlussphase durfte der 19-jährige Amar Hodzic zum zweiten Mal in seiner Karriere Bundesligaluft schnuppern.

Der Blick auf die Tabelle ist derzeit für den WAC-Coach nicht aussagekräftig. Da Sturm in Salzburg verlor und St. Pölten beim LASK nicht gewann, rutschten die Lavanttaler auf Platz drei vor. Dass kann sich schnell ändern, denn die Spiele gegen die beiden besten Klubs der Liga, Salzburg und LASK, stehen noch bevor.

Ab über die Pack

Nächster Gegner ist am Ostersonntag auswärts Sturm Graz. In den beiden Spielen im Grunddurchgang gab es gegen die Steirer einen Punkt. Beim 1:1 in Wolfsberg war Marc Andre Schmerböck der Torschütze. In der Mur-Metropole gab es im Dezember eine 0:3-Niederlage. Personell wird es in der Mannschaft kaum Veränderungen geben. »Wir haben einige angeschlagene Spieler. Die Trainingseinheiten in der Karwoche werden zeigen, wer gegen Sturm am Sonntag fit ist und auflaufen kann«, sagt Ilzer.

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