Die neue Kompaktklasse im Test

»Scala« kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie »Stufe«. Hindernisse zu nehmen wird im Scala zum Vergnügen. Antrittsstark und sportlich präsentierte sich das Testmodell. Skoda entwickelte hier ein gelungenes Modell in der Kompaktklasse.

Skoda Scala: Das neueste Mitglied der Skoda-Familie

Wolfsberg. Der Scala, die neue Kompaktklasse aus dem Hause Skoda, ist das Nachfolgemodell des Skoda Rapid Spaceback und erst seit Ende April verfügbar. Der Name »Scala« stammt aus dem Lateinischen und bedeutet »Stufe«. Skoda spricht damit die Herausforderungen, also die Stufen an, die mit dem neuen Scala gemeistert werden können.

Von Skoda Dohr in Wolfsberg erhielten die Unterkärtner Nachrichten den neuen Skoda Scala für die Testfahrt zur Verfügung gestellt. Unser Testmodell, ein Scala mit der Ausstattungslinie »Style«, 150 Benziner-PS und Siebengang-Automatik sowie den Zusatzpaketen »Dynamic« für das Interieur und »Emotion« für das Exterieur, gefällt bereits auf den ersten Blick. Auffallend, dynamisch und sportlich fällt das Auftreten aus. Markante Details im Exterieur sorgen für einen unverkennbaren Charakter. Das fängt bereits an der Front mit den schmalen Scheinwerfern oder dem Kühlergrill an, zieht sich durch die seitliche Linienführung bis nach hinten, wo der Skoda-Schriftzug das Logo ersetzt und damit die Vorreiterrolle der neuen Produktlinie, die der Scala einnimmt, unterstreicht. Abgerundet wird die Optik von den langgezogenen und ebenfalls schmalen Heckleuchten.

Umfassendes Raumangebot
Die sportlichen Eigenschaften ziehen sich – auch dank »Dynamic«-Paket – im Innenraum fort. Hochwertige Materialien, gepaart mit innovativer Technik und ein Raumangebot, das neue Maßstäbe setzt, punkten bereits beim ersten Platznehmen. Durch das Zusatzpaket nimmt man im Scala in Sportsitzen Platz und das Lederlenkrad »Supersport« in die Hand. Kopf des Innenraums ist das Infotainmentsystem mit dem freistehenden Bildschirm (bis zu einer Größe von 9,2 Zoll), über das der Fahrer alle nötigen Einstellungen vornehmen kann.

Neben dem Komfort sind vor allem die großzügigen Platzverhältnisse im Scala hervorhebenswert. Mit 467 Litern bietet er den größten Kofferraum in der Klasse. Mit dem langen Radstand von 2.649 Millimetern wird auf der Rückbank eine Kniefreiheit von 73 Millimetern ermöglicht – genau so viel im größeren Skoda Octavia. Die Kopffreiheit beträgt vorne 1.031 Millimeter und im Fond 982 Millimeter. Ebenfalls Bestwert in der Klasse.

Direktes Fahrverhalten
Der vorhin angesprochene Radstand sorgt aber nicht nur für großzügiges Platzangebot, sondern auch für gute Fahreigenschaften die sich nahtlos in das Gesamtauftreten des Kompaktwagens einfügen. Sportlich und direkt lässt er sich auch zügiger durch Kurven manövrieren. Das aktive Zylindermanagement ACT schaltet zwei der vier Zylinder bis 130 km/h ab, um den Wirkungsgrad des Motors zu optimieren.
Im Sommer folgt ein 1,0-Liter Benziner mit 95 PS. Die Motorenpalette wird im letzten Quartal des Jahres durch eine Erdgasvariante (1,0 G-TEC) komplettiert.