Software-Fehler: Millionenloch in Wolfsbergs KassaAusgabe | Mittwoch, 12. Juni 2019

Bürgermeister Schlagholz überraschte mit der Eröffnung einer erheblichen Finanzlücke. Ein Feuerwehrauto und eine Zuwendung an die Stadtwerke müssen jetzt verschoben werden. Hinter den Kulissen laufen Verhandlungen mit dem verantwortlichen Unternehmen.

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Wolfsberg. Eine »Überraschung« erlebten die Wolfsberger Mandatare in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Bürgermeister Hans-Peter Schlagholz (SPÖ) erklärte während der Behandlung des ersten Nachtragsvoranschlags 2019, dass in der neuen Buchhaltungssoftware ein Systemfehler passiert sei. Das Ergebnis: Der Stadt fehlten plötzlich satte 1,4 Millionen Euro. Ein »Lapsus«, der auch in anderen Gemeinden aufgetreten sein soll, die mit dieser Software arbeiten, die aufgrund der nun vorgeschriebenen doppelten Buchführung eingesetzt wird.

Um das Loch zu stopfen, werden der Kauf eines Einsatzfahrzeugs und eine Zuwendung an die Wolfsberger Stadtwerke auf den zweiten Nachtragsvoranschlag verschoben. Außerdem müssen Rücklagen  aufgelöst und so eine weitere Million zugeschossen werden. Dadurch verringern sich die Geldreserven der Stadt auf schmale 78.000 Euro.

Den gesamten Bericht finden Sie in der Ausgabe Nr. 24 der Unterkärntner Nachrichten.

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