Gemeinderat Bleiburg nützt Förderung des Landes für den Straßenbau voll ausAusgabe | Mittwoch, 12. Juni 2019

Bei der jüngsten Bleiburger Gemeinderatssitzung gab es grünes Licht für einige Straßensanierungen. Das Baulandmodell in Ebersdorf ist beinahe ausverkauft. Kulturverein SPD Edinost erhält das Stadtwappen.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteurin Simone JägerVon Simone Jägerjaegerno@spamunterkaerntner.at
Im Baulandmodell in Ebersdorf sind von den insgesamt 64 Bauparzellen nur noch zwei zu haben. Die Baugründe sorgten für einen Anstieg der Einwohnerzahlen in der Stadtgemeinde Bleiburg. Foto: Jäger

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Bleiburg. Eine kurze und knappe Sitzung hielt der Bleiburger Gemeinderat in der Vorwoche ab. Primär ging es um die Beschlüsse für zwei Bauvergaben im Straßenbau, um so bald wie möglich mit den Bauarbeiten beginnen zu können. Einerseits waren die Asphaltierungsarbeiten in Ebersdorf, im Bereich des zweiten Abschnitts des  Baulandmodells, auf der Tagesordnung. Den Zuschlag für diese Arbeiten erhielt die Firma Steiner Bau aus St. Paul. Die Kosten belaufen sich auf rund 77.000 Euro.

Förderung ausnutzen

Außerdem will die Stadtgemeinde Bleiburg die Straßenbauoffensive des Landes Kärnten voll ausnützen. Darin werden in der Förderperiode 2019/20 etwa bei der Sanierung von Gemeindestraßen 50 Prozent der Kosten über eine Förderung vom Land finanziert. Unter anderem sollen Abschnitte der Steinerstraße und der Rinkenberger Straße, der Bründlweg, die Stützmauer in Aich oder der Libitschweg saniert werden. Den Zuschlag für die Arbeiten erhielt von sieben Firmen, von denen Angebote eingeholt wurden, die Firma Strabag. Die Kosten belaufen sich auf etwa 414.000 Euro. 

»Der Unterbau bei den Straßen ist noch besser als gedacht, deshalb wurde das Projekt etwas günstiger und wir dürfen die Summe noch heuer verbauen. Wir können gemeinsam stolz sein, dass das möglich ist«, sagte Gemeinderat Johann Tomitz (ÖVP).

Unterstützung für neuen Verein

Weiters sprach sich der Gemeinderat für die grundsätzliche Unterstützung des im April 2019 gegründeten Vereins »Miteinander – Füreinander« aus, der es sich zum Ziel gesetzt hat, das Thema Demenz im Rahmen der »Demenzfreundlichen Gemeinde« vermehrt in den Mittelpunkt zu rücken. »Geplant sind Informationsveranstaltungen für Vereine, und monatliche Demenzberatungen in der Gemeinde«, erklärte Vizebürgermeister Anton Brezovnik (SPÖ). »Der erste Demenz-Duathlon wird am 7. September in Bleiburg stattfinden. Ebenso wird der Verein einen Stand beim Bio-Fest im Rahmen des Bleiburger Kirchtags am 30. Juni haben«, ergänzte Ersatz-Gemeinderat Helmut Kutej (SPÖ), der auch Schriftführer des Vereins ist.

Fördervertrag mit SK Aich/Dob

Ebenfalls beschlossen wurde ein Förderungsvertrag zwischen der Stadtgemeinde Bleiburg und dem SK Posojilnica Aich/Dob. Der Volleyball-Verein, der heuer zum dritten Mal Österreichischer Meister wurde, und auch in der Champions League vertreten ist, erhält dadurch 78.000 Euro aus Bedarfszuweisungsmitteln. Damit soll ein Großteil der Kosten (insgesamt etwa 118.000 Euro) für einen in der Ballspielhalle notwendigen Umbau (Verlängerung des VIP-Bereichs und zusätzliche Sitzplätze) gedeckt werden, damit in Zukunft dort auch Europacup-Spiele ausgetragen werden können.

Bürgermeister Stefan Visotschnig (SPÖ) berichtete stolz, dass eine weitere der insgesamt 64 Parzellen des Baulandmodells in Ebersdorf verkauft wurde: »Somit ist bis auf zwei Parzellen alles verkauft.«

Stadtwappen für SPD Edinost

Als letzten Punkt auf der Tagesordnung beschlossen die Gemeinderäte noch die Erlaubnis zur Führung des Bleiburger Stadtwappens für den slowenischen Kulturverein SPD Edinost, der heuer 110 Jahre alt wird. 

Die Mitglieder des Vereins betreiben jedes Jahr am Bleiburger Wiesenmarkt das Festzelt »Svaveja uta«. Zum Verein gehört auch der bekannte Männerchor »Foltej Hartmann«  unter der Leitung von Martin Kušej.  »Seit heuer gibt es unter dem Namen Theaterwelt außerdem eine vereinseigene Theaterschule für Kinder«, erklärte Stadtrat Markus Trampusch (EL). Alle Beschlüsse in der Gemeinderatssitzung fielen einstimmig.

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