Negativserie beendet: Wölfe haben Sturm zum Fressen gern

WOLFSBERG. Der RZ Pellets WAC hat am Samstag im „Pack-Derby“ gegen Sturm Graz mit 2:1 gewonnen und damit seine Negativserie beendet. Die Wolfsberger feierten nach zuletzt acht Niederlagen in Folge endlich wieder einen Sieg. Im Frühjahr konnten die Wölfe bislang erst zwei Spiele gewinnen, beide Male gegen Sturm Graz.Die Blackies gingen zwar in Führung, aber Ouedraogo gelang noch vor der Pause der Ausgleich und in der 61. Minute sorgte Orgill für den 2:1-Endstand. In der Tabelle liegen die Lavanttaler damit fünf Runden vor Saisonende zwölf Zähler vor Schlusslicht SKN St. Pölten.

Wölfe haben Sturm zum Fressen gern

Am Samstag konnte der RZ Pellets WAC dank einer guten zweiten Halbzeit einen 2:1-Sieg über Sturm Graz feiern und seine Negativserie – acht Niederlagen in Folge – beenden. Die Grazer hatten in der ersten Halbzeit zwar wesentlich mehr Spielanteile, echte Torchancen waren aber trotzdem Mangelware. Nach 34 Minuten brachte Röcher die Gäste in Führung, aber noch vor der Pause ge- lang den Wölfen durch Ouedraogo der Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel waren die Wolfsberger die stärkere Mannschaft und erzielten in der 61. Minute durch Orgill den Siegestreffer.

 

WOLFSBERG. Die Ausgangslage vor dem Spiel war klar. Sturm Graz zog am Donnerstag durch einen 3:2-Sieg gegen Rapid in das ÖFB-Cup-Finale ein. Die Wolfsberger hingegen hatten zuletzt acht Mal in Folge verloren. Sturm hatte von Beginn anmehr Spielanteile, auch wenn die Lavanttaler oft versuchten recht früh zu attackieren. Nach rund 20 Minuten war Sturm zwar die spielbestimmende Mannschaft, echte Torchancen ergaben sich trotzdem keine. Der WAC war völlig ungefährlich, hatte bis dahin noch keinen einzigen Torschuss. In der 32. Spielminute hatten die Wolfsberger dann endlich ihren ersten Torschuss. Jovanovic nahm sich aus der Distanz ein Herz und zog ab, sein Schuss ging knapp über das Tor. Nur wenig später dann die Führung für die Grazer. Nach einem Fehlpass in der Hälfte der Steirer trieb Zulj den Ball nach vorne in den Lauf von Rö- cher. Dieser startete durch und ließ WAC-Keeper Dobnik keine Chance und schob zum 0:1 ein. In der letzten Spielminute der ers- ten Halbzeit fiel dann völlig über- raschend aus dem Nichts der Aus- gleich. Orgill legte zu Ouedraogo ab und dieser hob den Ball ele- gant über Sturm-Goalie Sieben- handl zum 1:1 ins Tor.

 

Orgill entscheidet das Spiel

Die zweite Halbzeit ging richtig flott los. Nach wenigen Minute versuch- te es erneut Jovanovic aus der Distanz, Siebenhandl konnte gerade noch zur Ecke klären. In der Anfangsphase waren die Wölfe die besser Mannschaft. Und so gingen die Wolfsberger in der 61. Spielminute völlig verdient in Führung. Nach einem weiten Einwurf erkämpfte sich Orgill den Ball, sturmte aufs Tor zu, umkurvte Keeper Siebenhandl und traf zum 2:1. Die Wolfsberger

spielten danach taktisch klug, standen tief und Sturm konnte nicht wirklich zulegen. Am Ende nutzten Sturm Graz auch 67 Prozent Ballbesitz nichts und die Grazer mussten im Frühjahr die zweite Niederlage gegen den WAC hinnehmen. Und Interimstrainer Robert Iberts- berger konnte sich über seinen ersten Sieg im vierten Spiel als Trainer der Wölfe freuen.

 

Stimmen zum Spiel

„In der zweiten Halbzeit haben wir viel mehr Leidenschaft gezeigt, viel mehr Bereitschaft die Zweikämpfe anzunehmen. Das war in der ersten Halbzeit gar nichts, das habe ich auch ganz klar angesprochen in der Pause. In der zweiten Halbzeit war es das, was ich 90 Minuten lang sehen will und schlussendlich war der Sieg auch verdient“, meinte WAC-Interimstrainer Robert Ibertsberger. „Es ist ein Wahnsinn, wieder zu treffen und zu gewinnen. Das ist das Beste, was es gibt. Ich hoffe nun geht es bergauf. Ich habe das letzte Mal im Oktober gegen Mat- tersburg getroffen“, meinte Ouedraogo nach dem Spiel.

RZ Pellets WAC - SK Sturm Graz 2:1 (1:1). Lavanttal Arena, SR Grobel- nik. Tore: Ouedraogo (45.), Orgill (61.). bzw. Röcher (34.).