Alles wartet auf die Rallye-Stars

Kommendes Wochenende geht die 42. Int. Lavanttal-Rallye über die Bühne. Doch schon seit Tagen knistert es bereits merklich im Mittleren Lavanttal. 98 Teams haben ihre Nennung abgegeben – die Teilnehmer kommen aus elf Nationen und sorgen mit ihrem Begleittross sowie den Fans aus nah und fern für 5.000 Nächtigungen im Lavanttal.

42. Int. WeinbergerHolz Lavanttal-Rallye: Alles wartet auf die Rallye-Stars

Kommendes Wochenende geht die 42. Int. Lavanttal-Rallye über die Bühne. Doch schon seit Tagen knistert es bereits merklich im Mittleren Lavanttal. Mit einer gut besuchten und informativen Pressekonferenz im Cafe Signum im Tenorio am Dienstagabend der Vorwoche betrieb der veranstaltende MSC Lavanttal die 42. WeinbergerHolz Werbung für den Traditionsevent im österreichischen Motorsportkalender. 98 Teams haben ihre Nennung abgegeben – die Teilnehmer kommen aus elf Nationen und sorgen mit ihrem Begleittross sowie den Fans aus nah und fern für 5.000 Nächtigungen im Lavanttal.

 

WOLFSBERG. Horst Nadles macht in seiner Funktion als Obmann des MSC Lavanttal und Organisa- tions-Chef kein Geheimnis: „Wir haben immer gesagt, dass wir ei- nen sehr offenen und transparenten Kurs fahren werden. Daher habe ich auch überhaupt kein Problem damit, das Ding beim Namen zu nennen. Wir brauchen zur Durchführung der Rallye rund 130.000 Euro. Dass es möglich ist, solch ein Budget aufzustellen, verdanken wir einigen großen und vielen kleineren Sponsoren, von denen ich mich bei jedem einzelnen auf das Herzlichste bedanken möchte.“ Hauptsponsor WeinbergerHolz aus Reichenfels, dessen Namen die Rallye auch trägt, sowie die Stadtgemeinde Wolfsberg unter Bürgermeister Hans-Peter Schlagholz, der Tourismusverband Wolfsberg, das Regionalmanagement Lavanttal und das Land Kärnten Sport und Tourismus treten dabei als gewichtigste Unterstützer in Erscheinung. Anlass zur Freude gibt die Tatsa- che, dass auch die Wirtschaftskammer Kärnten mit im Boot sitzt. WKO-Bezirksstellenobmann Gerhard Oswald begründet das Engagement: „Welch unglaublich positiver Wirtschaftsfaktor die Lavanttal-Rallye immer wieder ist, zeigen 5.000 zusätzliche Übernachtungen in einer sonst tourismusärmeren Zeit zwischen dem Ende der Winter- und vor dem Beginn der Sommersaison.“

 

98 Nennungen – 11 Nationen

98 Teams haben für die heurige Ausgabe der WeinbergerHolz Lavanttal-Rallye genannt – das sind um fünf Bewerber mehr als im letzten Jahr. 59 heimischen Piloten stehen 39 ausländische Mannschaften gegenüber. Die Steiermark stellt 19 Starter, Kärnten 15, Niederösterreich 13 und Oberösterreich jeweils sechs Mannschaften. Mit dabei auch der Meisterschaftsführende Johannes Keferböck, Rebenland-Sieger Niki Mayr-Melnhof, die beiden World Rally Car-Piloten Gerwald Größing und Gerhard Aigner (mit dem Wolfsberger Marco Hübler als Copilot) sowie einige internationale Top-Piloten und nationale Lenkrad-Artisten. In sämtlichen Klassen – von 2WD über Division 1 (R5 und WRC) bis hin zu den Allrad-Turbos der Division 7.1 und den historischen Boliden ist für Hochspannung gesorgt. Streckenmäßig warten im Wesentlichen die selben Prüfungen wie 2017 auf die Starter – es gibt aber ein paar Änderungen. Darunter die Kürzung der Vorderlimberg-SP um den Theklagraben (Start heuer in Theißenegg) sowie der Ersatz der Schönweg-SP durch die klassische Variante GH Remsnegger-Thürn. Besonderes Highlight: Der Rundkurs Eitweg wird erstmals gegen den Uhrzeigersinn gefahren mit vertauschtem Start- und Zielort. In Summe wurde die SP-Distanz auf 163 Kilometer reduziert.

 

Lavanttaler Teams

Traditionell zahlreich bei der Lavanttal-Rallye am Start sind einheimische Teams bzw. Fahrer und Copiloten. So haben nicht weniger als neun reinrassige Lavant- taler Teams ihre Nennung abgegeben – dazu kommen sechs Copiloten bei auswärtigen Fahrern und zwei Einheimische, die auf die Ansage von auswärtigen Beifahrern vertrauen. Mit Startnummer 4 geht Marco Hübler an der Seite von Gerhard Aigner im Ford Fiesta WRC an den Start und mit Nummer 12 Jürgen Rausch mit Günther Knobloch im Subaru Impreza STI. Fassadendesigner Andreas Mörtl mit Co-Neueinsteiger Thomas Wastian werden den Mitsubishi Evo 9 mit Nummer 17 bewegen. Einen Platz dahinter Jürgen Blassnegger als Co von „Highlander“ Alfred Kramer (Mitsubishi Evo 6,5). Mit Nummer 35 das bekannt schnelle Histo-Quertreiber-Team Ferdinand Mitterbacher/Roland Gruber (Opel Ascona B) und als 39. Daniel Sattler/Christoph Hinteregger, die nach dem Crash im Vorjahr das Ziel sehen wollen. Rallye-Urgestein Helmut Klösch mit dem steirischen Co. Kurt Huber gehen mit Nummer 51 am Betz-Dächer-BMW 325 ins Rennen. Günther Baumgartner sitzt bei Gerhard Openauer (NÖ) am heißen Sitz des Ford Escort RS2000. Thomas Kienzer/Rene Knauder geben im Ford Fiesta ST mit Nummer 58 Gas. Dahinter mit Nummer 62 Daniel Wutscher/Oliver Krobath im Citroen C2 R2 Max. Dominik Schilcher mit Gerlinde Krenn (NÖ) hat Nr. 82 am Ford Fiesta ST kleben und die 83 tragen Patrick Hasler/Sandro Hasler am Suzuki Ignis Sport. Nico Mitterbacher/Dieter Bardel sind im BMW 318 iS mit Nummer 86 unterwegs, direkt gefolgt von Patrik Hochegger/Julia Mauritsch im brandneu aufgebauten und wunderschönen Opel C-Kadett Coupe. Last, but not least, der Rallye-Neueinsteiger Robert Joven mit Co. Ingo Otti im Renault Clio R3 (Nr. 91) und Gerald Klösch als Navigator des Kärntners David Hanschitz im Opel Kadett C-Coupe mit Nummer 96.