MGV Bad St. Leonhard startete mit Festmesse ins Jubiläumsjahr.Ausgabe | Dienstag, 29. Mai 2018

Der Männergesangsverein feiert heuer das 140. Jahr seines Bestehens. Festmesse in der Leonhardikirche und einer Jubiläums-Jahreshauptversammlung im Restaurant Badido.

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BAD ST. LEONHARD. Bereits Mitte März fand im Gasthof Geiger die satzungsmäßige Jahreshauptversammlung statt, bei der MGV-Obmann Florian Scheichenbauer das Programm für das heurige Jahr präsentierte. So findet im Sommer, am 12. August, das Jubiläumsfest am Schlossberg statt, zu dem zahlreiche heimische Chöre eingeladen wurden. Ein weiterer Höhepunkt des Jubiläumsjahres sind natürlich wieder die Herbstkonzerte am 26. und 27. Oktober im Kulturheim. Start mit Festmesse Am 18. März fanden sich die Sänger schließlich vor der Leonhardikirche ein, in welche man gemeinsam mit dem Kameradschaftsbund, Vertretern heimischer Vereine und den Fahnenpatinnen festlich einzog. Die Festmesse wurde von Pfarrprovisor Martin Edlinger zelebriert, der in seiner Predigt meinte: „Wer singt, betet doppelt. Wer in die Bibel schaut, kann feststellen, dass sie voll ist mit Liedern, Psalmen und Hymnen, die von Menschen an Gott gerichtet sind.“ Er segnete die Fahnenbänder für die Vereinsfahne des MGV, der daraufhin das Lied „Lovntol“ von Gerhard Prinz anstimmte. Fahnenpatin Hemma Schultermandl brachte einen lustigen Rückblick in Reimform auf die Geschichte des Männergesangsvereines, der von Edith Kienzl verfasst worden ist. Auch die Patinnen wurden darin humorig und treffend vorgestellt. Obmann Scheichenbauer freute sich über den guten Besuch der Messe, dankte allen, die den MGV die letzten 140 Jahre am Leben erhalten haben und freute sich, einem Klangkörper anzugehören, der die ganzen Jahre über das musikalische Leben der Stadt mitgeprägt hat. Nachdem die Fahnenpatinnen die Fürbitten verlesen hatten, gestaltete der MGV den Gottesdienst musikalisch mit Unterstützung der Stadtkapelle unter der Leitung von Otmar Lichtenegger mit der Deutschen Messe von Franz Schubert.

Jubiläums-Jahreshauptversammlung Nach der Festmesse versammelten sich die Sänger samt ihren Gattinnen und Ehrengästen im Restaurant Badido, wo sie Obmann Scheichenbauer zur Jubiläums-Jahreshauptversammlung willkommen hieß. Er leitete seinen Rückblick auf die vergangenen 140 Jahre mit dem Bonmot „Die Zeiten konnten stürmisch sein, doch immer gab es unseren Gesangsverein!“ ein. Er verwies auch auf das Jahr 1928, in dem die Vereinsfahne angeschafft wurde, die somit heuer bereits 90 Jahre alt sei. Dies sei mit ein Grund gewesen, ein neues Fahnenband anzuschaffen, und er dankte den Patinnen mit ihrer Aufnahme in die Reihen des MGV. Sein Dank galt auch besonders Ehrenchorleiter Hans Glatzl, Ehrenobmann Walter Ebner, Chorleiter Bernhard Schultermandl und allen Funktionären, die ihn so tatkräftig unterstützen. Neu aufgenommen in den Verein wurden offiziell Pfarrprovisor Martin Edlinger und Michael Neuhäusel wobei er letzterem für die Gestaltung der Homepage dankte und ihn taxfrei zum Internet-Beauftragten des Vereines ernannte. Danach schritt man zu den Ehrungen, wobei Günther Müller, Franz Stoni sen. und Stefan Scharf für zehnjährige Mitgliedschaft mit dem Bronzenen Vereinsabzeichen ausgezeichnet wurden. Chorleiter Bernie Schultermandl dankte eingangs seiner Rede vor allem den Sängerfrauen für ihre Geduld, da sie die Sänger sehr oft zu Hause entbehren müssen. Weiterer Dank galt dem Obmann, mit dem er sehr gut zusammen arbeite, den Sängerinnen der gemischten Gruppe, der Volksmusik sowie seinen Stellvertretern. Danach brachte Schriftführer Albin Köppl einen kurzem Rückblick auf das vergangenen Sängerjahr und stellte besonders die unzähligen Anlässe in den Fokus, bei dem der MGV tätig ist, wie Hochzeiten, Geburtstage, diversen Feiern und natürlich Begräbnissen. Bürgermeister Simon Maier hob in seinen Grußworten den Idealismus der Sänger hervor, die neben der Probenarbeit auch bei den unzähligen Ausrückungen stets präsent sind und das kulturelle Leben der Stadt mitprägen. Auch er dankte den Partnerinnen der Sänger für ihr Verständnis und den Funktionären für deren Arbeit zum Wohle der Gemeinschaft. Kulturreferent Vzbgm. Siegfried Gugl dankte den Sängern für ihre kulturelle Arbeit und stellte eine Spende der Gemeinde in Aussicht. Nach dem offiziellen Teil genoss man die Menüs von Dieter Dohr und saß noch lange bei gepflegten Getränken und natürlich mit viel Gesang gemütlich zusammen

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