Präsident Riegler

Nach den mageren Vorstellungen der Wölfe und der Kritik zahlreicher Fans zeigt sich nun auch WAC-Präsident Dietmar Riegler enttäuscht. In dieser Woche wollen sich Vorstand und Trainer zusammensetzen. Gegen den LASK am Samstag fordert Riegler von der Mannschaft ein Zeichenzu setzen.

„Auch ich bin vom Auftreten der Mannschaft enttäuscht“

Am Samstagabend gab es für den RZ Pellets WAC gegen Austria Wien die nächste Niederlage. Die Wölfe mussten sich in Wien mit 2:0 geschlagen geben. In der schwachen Partie spielten die Wolfsberger nur zeitweise mit. Die Wiener waren die spielbestimmende Mannschaft:

Acht Schüsse aufs Tor von der Austria, lediglich zwei des WAC. Damit schaff ten die Wiener eine Trendwende und feierten nach drei Niederlagen wieder einen Sieg.

WIEN. Beide Mannschaften waren in den vergangenen Runden nicht gerade erfolgreich. Der WAC verlor zuletzt zwei Mal, darunter auch gegen das Tabellenschlusslicht St. Pölten. Bei der Austria gab es nach drei Niederlagen in Folge einen Trainerwechsel. Es ging also für beide Mannschaften darum, wieder aus der Krise zu kommen. Die Wölfe starteten aktiver, waren in der Anfangsphase die spielbestimmende Mannschaft. Doch nach rund zehn Minuten wurde die Austria gefährlicher. In der 13. Minute parierte Kofler gegen Venuto, eine Minute später wurde ein Holzhauser- Schuss vor dem Tor abgeblockt. In der 18. Minute war es dann soweit und die Veilchen gingen in Führung. Holzhauser trat zu einem Freistoß an und legte den Ball perfekt über die Mauer, für Kofler unerreichbar, ins Eck. Danach war es eine schwache Partie beider Mannschaften. Sowohl die Austria, als auch der WAC wirkten ideenlos. So ging es mit der 1:0-Führung der Veilchen in die Kabinen.

WAC zu ungefährlich Beide Mannschaften starteten mit viel Elan in die zweite Halbzeit. Nach nur acht Minuten sorgte die Austria für die Vorentscheidung. In Spielminute 53 legte Monschein quer für Prokop auf, der nur noch zum 2:0 einschieben musste. Die Wolfsberger waren zwar bemüht, gefährliche Möglichkeiten kamen dabei nicht heraus. In der 65. Minute kamen die Wiener zu einer Doppelchance. Zunächst knallte Holzhauser einen Freistoß an die Latte, Monschein konnte den Abpraller nicht verwerten. In der 77. Minute tauchte Venuto erneut alleine vor Kofler auf und wieder blieb der WAC-Keeper Sieger in diesem Duell. Die letzten sieben Minuten musste die Austria nach einem taktischen Foul an Flecker in Unterzahl bestreiten. Die Wolfsberger konnten daraus aber kein Kapital mehr schlagen und mussten die dritte Niederlage in Folge hinnehmen. Da aber auch St. Pölten gegen Altach verloren hat, ist der WAC in der Tabelle weiterhin zehn Punkte vor den Niederösterreichern. Dass die Lage nicht bedrohlicher ist, ist dem Umstand geschuldet, dass St. Pölten ebenfalls nicht vom Fleck kommt. Ein Zitterfinish soll es für die Kärntner nicht werden. „Wir müssen auf uns schauen. Wenn wir die Punkte machen, können die unten tun, was sie wollen“, betonteTorhüter Alexander Kofler.

Stimmen zum Spiel „Die Austria war von Anfang an sehr giftig, damit sind wir nicht zurechtgekommen. Wir sind gut aus der Pause gekommen und kassieren dann das zweite Tor. Wir müssen nun wieder zu unser alten Stärke finden“, meinte Thomas Zündel. „Wir haben unsere Aussetzer, das taugt mir nicht, ich will ein Spiel gewinnen oder wieder einmal zu Null spielen“, meinte Heimo Pfeifenberger in einem TV-Interview. FK Austria Wien - RZ Pellets WAC

2:0 (1:0). Ernst-Happel-Stadion,

5.012 Zuschauer, SR Drachta. Tor:

Holzhauser (18.), Prokop (53.).