Bettwanzen

Immer wieder kommt es im Sommer vor, dass Be- herbergungsbetriebe von Bettwanzen befallen sind.

Ein unliebsames Souvenir

Wolfsberg. Oft sieht es zuerst so aus, als hätte man sich aufgekratzt, – es kann auch jucken – man denkt sich noch nichts. Doch der Schein trügt. Wahrscheinlich sind Bettwanzen bereits versteckte Gäste in den heimischen vier Wänden oder auch im Hotelzimmer.

Monate bis Befall auffällt Es kann laut Experten bis zu Monaten dauern, bis der Befall wirklich auffällt. Am besten merkt man es durch Stiche bzw. wenn die Haut einen Ausschlag und Pusteln aufweist. Die Tiere selbst sind sehr schwer zu entdecken. Sie sind nachtaktiv und können am ehesten entlang der Matratzennähte oder in Nischen von Nachtkästen oder Steckdosen entdeckt werden. Die aktuell sehr heißen Temperaturen tragen zudem noch an der Vermehrung der Tiere bei. Aber auch die Anzahl der Menschen, die in einem Haushalt leben trägt zur Vermehrung bei. An je mehr Wirten die kleinen Biester Blut saugen können, desto schneller vermehren sie sich. Und natürlich ist auch die Hygiene ein wichtiges Thema. Frische Bettwäsche, regelmäßiges Duschen, Saugen und Putzen hilft sich vor einem Befall zu schützen.

Insektizide vernichten Wanzen Experten meinen, dass das Tauschen der Matratze wenig Sinn macht, wenn man sich nicht sicher ist, ob sich nicht auch noch woanders Insekten verstecken. Es kann mit einer einmaligen Bekämpfung durch Schädlingsbekämpfer Ruhe einkehren, es können aber auch mehrere Einsätze notwendig sein. Neben dem Bett werden auch die Nachtkästchen und Holzverkleidungen mit sogenannten Kontaktinsektiziden abgesprüht, um die Bettwanzen zu bekämpfen. Danach heißt es warten. Nach rund sechs Stunden könne man laut Schädlingsbekämpfern das hoffentlich wanzenfreie Zimmer wieder betreten.