Thomas ForstnerAusgabe | Mittwoch, 25. Juli 2018

Vor einem Jahr ist der zweifache Songcontest-Teilnehmer Thomas Forstner ins Lavanttal gezogen, wo er gemeinsam mit seiner Frau Bianca hobbymäßig eine kleine Landwirtschaft im Prössinggragen betreibt.

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FRANTSCHACH. 1989 – mit »Nur ein Lied« und 1991 mit dem Song »Venedig im Regen« stand Thomas Forstner (49) für Österreich zwei Mal auf der Bühne des Eurovision Songcontest. Danach wurde es um den Musiker allerdings ruhig. »Ich machte einige Bandprojekte, habe 1994 das Album ,Hautnah‘ in Deutschland aufgenommen, mich danach aber ziemlich aus dem Musikbusiness zurückgezogen. Ich konnte mich einfach nichtverwirklichen und es gab zu viele Konflikte mit den Produzenten«, erzählt Forstner. Da er schon immer ein »Computerfreak« war, arbeitete er einige Jahre bei verschiedenen Firmen in Wien, ehe er sich 2012 dazu entschloss, sich mit zwei Geschäftspartner die Firma »Forsthuette« zu gründen.

Umzug ins Lavanttal

»Ich und meine Frau Biance haben online ein Grundstück gesucht und sind so auf das Anwesen im Prössinggraben gestossen. Bei einem Besuch in Kärnten haben wir es dann besichtigt und wir wussten beide sofort, das ist es«, erzählt Forstner. Im Dezember 2016 erfolgte schließlich der Umzug in das Lavanttal, wo die beiden eine kleine Landwirtschaft – hobbymäßig betreiben. »Wir wollten ein paar Schafe zum Rasenmähen, doch dann kam irgendwie der Nachbarswidder in das Gehege und plötzlich hat sich die Schafspopulation von neun auf 18 verdoppelt«, berichtet Bianca, der das Leben als Bäuerin richtig gefällt: »Wir sind beide Vegetarier, also werden unsere Tiere nicht geschlachtet und auch nicht verkauft. Also müssen wir uns jetzt halt um 18 Schafe kümmern. Wir leben im Einklang mit der Natur und den Tieren.« Und Thomas fügt hinzu: »Wir sind aber keine Aussteiger. Wir wollten lediglich ein bisschen zurückschrauben.« Neben den Schafen gibt es auch noch vier HÜhner, einen Hund und eine Katze, um die sich die Zwei kümmern.

Musikalisch im Tal aktiv

Kürzlich absolvierte Forstner mit der »Dr. Dolittle Band« – Rene Kollmann, Hans Peter Zarfl und Stefan Vallant – in Wolfsberg seinen ersten Auftritt. »Ich bin durch Hans Peter dazu gekommen und wir sagten uns, probieren wir es halt einmal. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Ich würde schon gerne noch öfters mit den drei Jungs zusammen spielen«, so der Sänger aus Niederösterreich.

Zufrieden und glücklich

»Wir fühlen uns im Lavanttal richtig wohl. Nur der Weg zu unserem Haus, war für uns anfangs ungewohnt. Wir kommen aus dem Marchfeld und dann mussten wir über Stock und Stein durch einen Waldweg hinauf auf den Berg«, erzählen die Beiden mit einem Schmunzeln, »aber wir sind sehr happy, dass wir das hier gefunden haben. Die Nachbarn sind sehr nett und hilfsbereit und wir haben auch schon einige Freunde gefunden.«

 

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