Das einwöchige Radlerparadies in Bassano del Grappa

HRC-Obmann Franz Britzmann hat wie gewohnt ein anspruchsvolles Programm mit insgesamt neun Etappen zusammengestellt, dass die 22 Radler frei nach Belieben absolvieren konnten.

HRC-Radler erklommen den legendären Monte Grappa

Bassano del Grappa (ITA). Im Gegensatz zu den Ausflügen der vergangenen Jahre, wurde heuer  die ganze Woche an einem fixen Standort verbraccht, von dem aus die Touren gestartet wurden. 22 Radler nahmen an dem einwöchigen Ausflug teil. HRC-Obmann Franz Britzmann hatte in bewährter Manier insgesamt neun Etappen zusammengestellt, aus denen die Teilnehmer nach Lust und Laune auswählen konnten, um so selbst die Länge und den Schwierigkeitsgrad der Etappen zu bestimmen oder die Zeit für Erholung und Stadtbummel nach Belieben zu verlängern. Es bildeten sich stets mehrere Gruppen, in denen entsprechend dem jeweiligen Leistungsvermögen und den sportlichen Ambitionen gefahren wurde – so kamen alle auf ihre Rechnung, egal ob sie es nun etwas locker angehen oder eine zügige Fahrt genießen oder durchaus starke Trainingsreize setzen wollten.

Etappe auf den Monte Grappa

Insbesondere die Touren zum legendären Monte Grappa erwiesen sich als Höhepunkte der Woche: Lang und anspruchsvoll waren sie alle, ob man nun die Auffahrt von Romano aus wählte oder vom Osten her den Umweg über den Passo Tomba nahm. Belohnt für ihre Anstrengungen wurden die Radler dafür mit großartigen Ausblicken auf die Poebene. Oben auf der Passhöhe rückte die große Gedenkstätte die kriegerische Vergangenheit ins Bewusstsein, die in den Weltkriegen so viele Opfer gefordert hatte. Ein weiterer Höhepunkt war die Auffahrt zum Passo San Boldo, die durch zahlreiche, übereinander geschichtete Tunnels führte, welche infolge ihrer Breite nur durch Ampelregelungen zu passieren waren. Stand die Ampel auf Rot, hatte man reichlich Zeit, diese Besonderheiten fotografisch festzuhalten. Auch die Fahrten nach Asolo oder Asiago boten Gelegenheit, sich an der landschaftlichen Schönheit und der Baukultur zu erfreuen, auch wenn aus radlerischer Perspektive die vielen langen und serpentinenreichen Abfahrten für besonderen Genuss sorgten. Am Ende hatten die Teilnehmer  nicht nur viele Kilometer in den Beinen, sondern auch eine angenehme und glücklicherweise unfallfreie Radwoche hinter sich gebracht.