Das Organisationsteam kann positiv bilanzieren.Ausgabe | Mittwoch, 22. August 2018

Einmal mehr ein volles Programm gab es beim heurigen St. Pauler Kultursommer. Dennoch ist der Blick schon auf die 40. Spielzeit im kommenden Jahr gerichtet.

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ST. PAUL. »Der 39. St. Pauler Kultursommer ist mit großer Zufriedenheit verlaufen und die Konzertabende waren gut besucht. Mit 3.500 Besuchern bei  17 Veranstaltungen liegen wir im Trend der vergangenen Jahre – und freuen uns über die stabile Besucherzahl. Das Resümee ist also durchaus positiv, wenn man das aber auch sehr differenziert betrachten muss«, sagt Pater Siegfried Stattmann in seiner Funktion als Vorsitzender des größten Musikfestivals Unterkärntens. Im Detail spricht er unter anderem die personellen Sorgen an – mit dem Tod des organisatorischen Leiters Gerhard Suette vor wenigen Tagen als traurigem Höhepunkt (einen Nachruf lesen Sie nebenan). »Zu Beginn des heurigen Jahres hatten wir schon den Tod des bisherigen Kassiers Franz Thonhauser zu beklagen«, denkt Stattmann zurück. Zudem habe man heuer mit einer besonders schwierigen finanziellen Situation zu kämpfen gehabt: »Wir mussten aufgrund der verspäteten Landtagswahl extrem lange auf die Zusage einer Subvention seitens der Kulturabteilung des Landes warten.« Doch all das hatte wiederum positive Seiten, wie Stattmann betont: »Das Engagement und der persönliche Einsatz der Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter des St. Pauler Kultursommers wurden durch die schwierige Situation enorm herausgefordert. Das Verantwortungsbewusstsein hat sich jedoch ungemein positiv entwickelt – in den Aufgabenteilungen und auch in der Übernahme von Verantwortung bei Veranstaltungen.« Indes wirft der nächstjährige 40. Kultursommer bereits seine Schatten voraus und die Vorbereitungen laufen – mit personellen und organisatorischen Neuerungen und einer hoffentlich frühzeitig gesicherten, soliden Finanzierung. Stattmann: »Ein ansprechendes Kulturprogramm setzt eine gute finanzielle Basis voraus.  Die Marktgemeinde hatte bereits heuer die jährliche Zuwendung kräftig angehoben, der Kulturreferent  des Landes Kärnten steht uns auch wohlwollend gegenüber und vom Bundeskanzleramt gibt es positive Signale.« 

 

 

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