Der Neue Volkswagen TouaregAusgabe | Mittwoch, 18. Juli 2018

Das neue Flaggschiff von Volkswagen kommt luxuriös und edel daher. (Nicht nur) die Instrumententafel sorgt für offene Münder.

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WOLFSBERG. Ein SUV, also ein Sport Utility Vehicle, im Volksmund auch Geländewagen genannt, ist nicht jedermanns Sache. Viele Modelle entpuppen sich als Ziegelsteine auf Rädern, die nicht in Schwung kommen, dafür aber bei jedem Seitenlüftlein in die Knie gehen. Nicht so der neue VW Touareg. Das ist ein Schlitten! Porsche Wolfsberg stellte den Unterkärntner Nachrichten einen nagelneuen Touareg III zur Verfügung: Schwarz wie die Nacht, hoch wie der Berg. Schon beim Einsteigen kommt ein Gefühl von Ehrfurcht auf: Der Fahrer sitzt so hoch, dass sich wie von selbst Überblick einstellt. Das Armaturenbrett ist schwarz, erst wenn der Start-Stopp-Knopf gedrückt wird, kommt digitales Leben in Tachometer, Navi und Co. Edel! Da steht neben dem zwölf Zoll großen Active Info Display – das digitale Kombiinstrument – auch das Infotainmentsystem »Discover Premium« mit einem 15 Zoll großen Touchscreen. Beide Bildschirme bilden eine Einheit. Da wird auch der Scheich bleich.   Die nächste Überraschung kommt nach dem Einbiegen in die Bundesstraße: Bei diesem Auto sollte das Gaspedal vorsichtig betätigt werden. Denn obwohl der Touareg knapp über zwei Tonnen wiegt, beschleunigt er wie ein kleiner Sportler. Kein Wunder, unter der Haube arbeitet ein Diesel-Sechszylinder mit drei Litern Hubraum, der satte 286 PS leistet. So schnell kann man nicht schauen, ist das Volkswagen-Flaggschiff über das erlaubte Tempolimit hinaus und der Fahrer muss sich und das Auto einbremsen. Geht aber leicht, denn die Bremsen arbeiten hervorragend. Größer und breiter Stark ist der Wagen auch bei den Dimensionen: Mit 4,88 Meter Länge hat er gegenüber dem Vorgänger um 7,7 Zentimeter zugelegt. Die Breite beträgt jetzt 1,98 Meter, rund vier Zentimeter mehr als bisher. Das bleibt auch im Innenraum nicht unbemerkt. Auf der Landstraße muss der Lenker an sich halten: Die Kraft des Touareg und seine Größe geben ihm das Gefühl, unverwundbar zu sein. Trotzdem ist es auch mit beherrschter Fahrweise ein Vergnügen, am Steuer des Touareg zu sitzen. Außencheck: Der gewaltige verchromte Grill integriert die LED-Scheinwerfer und wirkt, als wäre er aus einem Stück geschnitzt. Auch hier zeigt sich, dass der neue Touareg ins Luxussegment gehört. Dazu kommt er deutlich markanter als früher daher. Von der Seite ist der Eindruck nicht schlechter. Die Radkästen sind betont und machen einen robusten Eindruck. Schön ist auch die verchromte Einfassung der seitlichen Fensterfront. Am Heck lässt sich nichts bemosern: Die LED-Leuchten mit dem L-Muster sind state of the art, die Heckklappe öffnet sich auf Knopfdruck. Zum Vorschein kommt ein Kofferraum, der jetzt 810 Liter  fasst. An Modellen stehen zur Auswahl: Jenes, das wir testeten und das mit einem 3.0 V6 TDI 4Motion Motor ausgestattet ist. Zu haben ab 72.690 Euro. Oder die gleich motorisierte Variante, die aber »nur« 

ThemenVolkswagen, Touareg, Kärnten, Nachrichten, Unterkärnten, Zeitung

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