Mit dem C3 Aircross von Citroën bekommt man ein Auto, das sich sehr angenehm fährt und dem Trend der Zeit entspricht. Wer möchte, kann ihn auch zum Luxus-Kraxler machen.

Er ist stylisch, bietet jede Menge Ausstattung – und ist ab 15.540 Euro zu haben

Ein schicker Hochbeiner um wenig Moneten

Wolfsberg. SUV sind angesagt. Jeder vierte Neuwagen fällt mittlerweile ins Segment Sport Utility Vehicle mit größerer Geländegängigkeit und mehr Bodenfreiheit. Was im Trend liegt, ist aber meist fürchterlich teuer. Nicht so der Citroën C3 Aircross.
Ab 15.540 Euro bekommt man mit ihm einen schicken Hochbeiner, der schon beim Einsteigen das Gefühl vermittelt: Ui, der ist aber fein. Gut, es gibt ihn nur als Fronttriebler, eine Allrad-Version bieten die Franzosen nicht an. Aber jetzt bitte ehrlich: Wer prügelt seinen SUV wirklich täglich durchs knüppelharte Gelände? Eben.

Drehen – und weiter geht´s
Stattdessen hat der C3 Aircross »Grip Control« an Bord. Das heißt, mittels Drehschalter kann der Fahrer das Auto an die Untergrundbedingungen anpassen: Schnee, Schlamm oder Sand. Auf handelsüblichem Asphalt wird die Stellung »normal« gewählt. Dazu gibt es einen Bergabfahrassistenten, der den Citroën auf Knopfdruck einbremst und »Abstürze« verhindert.
In der höchsten Ausstattungslinie »Shine«, mit der auch unser Testwagen ausgerüstet war, den uns das Wolfsberger Autohaus Pirker zur Verfügung stellte, wird der Aircross zum Luxus-Kraxler: schwarze 16-Zoll-Alufelgen, Schiebedach, Rückfahrkamera und Keyless-System mit Start-Stopp-Funktion: Den Autoschlüssel im Hosensack, muss der Besitzer nur zart die Türschnalle berühren – und der Aircross öffnet sich wie von Geisterhand. In dieser Klasse gibt es das nicht alle Tage.
Die Scheinwerfer und die bullige Front verleihen dem Aircross Charakter. Auch innen ist er stylisch. Orangefarbene Elemente in den Lüftungen sind nette Hingucker.
Beim Fahren fiel die leichtgängige Fünf-Gang-Schaltung angenehm auf, dazu die Übersichtlichkeit, die der erhöhten Sitzposition geschuldet ist. Unser Testwagen war mit einem 110-PS-Motor ausgerüstet, dessen Leistung sowohl bei Anstiegen als auch auf der Autobahn völlig ausreichte. Die Rallye Paris-Dakar wird man nicht gewinnen – vielleicht aber mit dem 130-PS-Modell.