Motorfahrgemeinschaft mit den Klienten der »Lebenshilfe«

(Nicht) ins Wasser gefallen ist die traditionelle Ausfahrt der Wolfsberger Motorfahrgemeinschaft mit den Klienten der »Lebenshilfe«. Jeder, der wollte, wurde eine Runde chauffiert. Fortsetzung soll folgen.

Trotz Regens zogen »Spartaner« und Klienten auf den Bikes ihre Runden

WOLFSBERG. Der Wettergott hatte kein Einsehen. Doch das konnte weder die »Spartaner« noch die Klienten der »Lebenshilfe Wolfsberg« davon abhalten, eine Runde durch die Bezirkshauptstadt zu drehen. Die jährliche Benefizausfahrt der Mitglieder der Motorfahrgemeinschaft »Spartaner« mit den Bewohnern der »Lebenshilfe Kärnten« ist bereits Tradition. Auch heuer ging sie über die Bühne – allerdings unter erschwerten Bedingungen. Denn statt einer lachenden Sonne gab es am Samstag heftige Regenschauer. Trotzdem wurden die Biker bei ihrer Ankunft stürmisch begrüßt. »Wir waren trotz des schlechten Wetters mit vier Fahrzeugen dort«, berichtet Manuel Klade, Präsident der »Spartaner«, »und fuhren mit allen Klienten der ›Lebenshilfe‹ der Reihe nach eine Runde durch Wolfsberg.« Danach setzten sich  Klienten und Biker zusammen, um den Tag bei Speisen und Getränken  und netten Gesprächen ausklingen zu lassen. »Wir hatten eine Mordsgaude«, sagt Klade. Das soll es für heuer aber noch nicht gewesen sein. Der Präsident: »Wir werden versuchen, noch dieses Jahr einen Termin zu finden, an dem wir mit befreundeten Clubs die Ausfahrt mit den Klienten nachholen. Dann aber bei schönem Wetter.« Für Klade, den »Erfinder« der Benefizveranstaltung, ist die Ausfahrt einer der Höhepunkte des Vereinsjahrs. Den Beginn beschreibt der 40-jährige Präsident so: »Ich dachte mir, wenn ich das Glück habe, so viele Freunde zu haben, soll man auch anderen eine Freude machen. Also habe ich mich mit der Lebenshilfe in Verbindung gesetzt und es hat auf Anhieb funktioniert.« Sein Versprechen: So lange es die »Spartaner« gibt, wird es auch die Veranstaltung geben. Auch bei der »Lebenshilfe« ist man Feuer und Flamme für das Event, das bei den Teilnehmenden, Besuchern und Zuschauern »einfach nur Glücksgefühle auslöst«, wie es heißt.