Der Poker um die Stiftgründe in St. Paul, auf denen ein Lithium- und ein Batteriewerk entstehen sollen geht weiter.

Das Land möchte die Liegenschaft kaufen und den Firmen zur Verfügung stellen, der Administrator des Stifts Pater Maximilian Krenn will den Grund verpachten und dem Pächter ein Baurecht überlassen.

Lithium-Werk: Kaiser & Kirche an einem Tisch

Lavanttal. Der Poker um die Stiftgründe in St. Paul, auf denen ein Lithium- und ein Batteriewerk sowie ein interkommunaler Gewerbepark entstehen sollen, geht in die nächste Runde. Das Land möchte die Liegenschaft kaufen und den Firmen zur Verfügung stellen, der Administrator des Stifts Pater Maximilian Krenn will den Grund verpachten und dem Pächter ein Baurecht überlassen. Ein Vorschlag, mit dem der zuständige Landesrat Daniel Fellner keine Freude hat. Jetzt soll ein Gipfel mit Landeshauptmann Peter Kaiser, Pater Maximilian und Fellner zu einer Lösung des Problems führen.

Die Firma European Lithium, die in St. Paul ein Hydroxidwerk bauen will, kann der Variante mit dem Baurecht ebenfalls wenig abgewinnen. Der Grund? »Wenn wir das Grundstück nur mit einem Baurecht bekommen und eine hohe Summe für die Laufzeit zahlen müssen, steht das in keinem wirtschaftlichen Verhältnis. Das ist den Aktionären nicht zumutbar«, erklärt European-Lithium-Anwalt Christian  Ragger im ORF.

 Den gesamten Bericht finden Sie in der Ausgabe Nr. 36 der Unterkärntner Nachrichten.