Nun möchte auch die Gemeinde Lavamünd mitpokern.

Bürgermeister Josef Ruthardt bekundet in einer Aussendung großes Interesse und würde European Lithium gerne ein sieben Hektar großes Grundstück verkaufen

Lithium-Werk: Lavamünd pokert jetzt mit

Lavanttal. Während das Land Kärnten weiter versucht, die Stiftgründe in St. Paul für das Hydroxid- und Batteriewerk  sowie den interkommunalen Gewerbepark zu erwerben, möchte nun auch die Gemeinde Lavamünd mitpokern. Bürgermeister Josef Ruthardt bekundet in einer Aussendung großes Interesse und würde European Lithium gerne ein sieben Hektar großes Grundstück verkaufen. Für European-Lithium-Anwalt Christian Ragger ist das Areal in Lavamünd nur ein weiteres Angebot. Er lässt im Moment bereits vier Standorte prüfen und  bekommt jeden Tag neue Grundstücke von Bauern angeboten. Das bringt ihn freilich nicht weiter. Denn, wie er im Gespräch mit den Unterkärntner Nachrichten erklärt, nützen die Gründe allein wenig bis gar nichts: »Ein Hydroxidwerk ist sehr stromintensiv, wir brauchen also einen Standort, an dem die entsprechende Versorgung gewährleistet ist.« Für Ragger ist außerdem unverständlich, dass sich die Lavanttaler Gemeinden nun gegenseitig konkurrenzieren.

Den gesamten Bericht finden Sie in der Ausgabe Nr. 37 der Unterkärntner Nachrichten.