Arbeiten für Neugestaltung am Hohen Platz werden neu ausgeschrieben.

Retourkutsche im Gemeinderat: Bürgermeister plattelt Stadtrat Loibnegger als »Schwänzer« auf. Arbeiten zur Neugestaltung am Hohen Platz werden neu ausgeschrieben. Der Grund: Anbot war unwirtschaftlich.

Ein aufgelegter Elfer für Schlagholz und ein kleinlauter FP-Stadtrat

Wolfsberg. »Beim Umbau des Hohen Platzes wurde das letzte Familiensilber verschleudert«, meinte der freiheitliche Stadtrat Johannes Loibnegger in der jüngsten Ausgabe der Unterkänrntner Nachrichten. Bürgermeister Hans-Peter Schlagholzer war not amused. In der Gemeinderatssitzung gab es die Retourkutsche.

SPÖ-Gemeinderat Hannes Primus stellte an Schlagholz die Anfrage, wie es denn mit der Anwesenheit bei den Stadtratssitzungen aussehe. Der Bürgermeister nahm den aufgelegten Elfer gerne an und berichtete, ohne einen Namen zu nennen, dass ein Mitglied des Gremiums sehr oft durch Abwesenheit glänze. Jeder wusste, wer gemeint war. Loibnegger war damit aufgeplattelt. Schlagholz wies zu recht darauf hin, dass man dieses Amt ernst nehmen sollte, immerhin bekommen Stadträte unabhängig von der Häufigkeit ihrer Sitzungsteilnahmen ein Fixum von knapp über 2000 Euro brutto.  Außerdem müsste die jeweilige Vertretung im Stadtrat extra bezahlt werden, wodurch, so Schlagholz, »auf Dauer eine horrende Summe zusammenkommt«. Loibnegger hüllte sich in der Causa im Gemeinderat in Schweigen. Danach erklärte er, in letzter Zeit des Öfteren krank gewesen zu sein. Trotzdem war er damit, wie sich herausstellen sollte, noch nicht aus dem Schneider.

Den gesamten Bericht finden Sie in der Ausgabe Nr. 37 der Unterkärntner Nachrichten.