Wurde der Kater gequält?

Lisa Schaden fand das Tier mehr tot als lebendig vor vier Monaten auf einer Straße in Bad St. Leonhard. Sie fuhr mit ihm bis nach Graz, um Hilfe zu erhalten. Heute ist der Kater klein, aber quicklebendig. Ungelöst ist die Frage: War es ein Unfall oder wurde er gequält?

Der Kopf war verletzt, das Fell hing in Fetzen herab: Kater »Sirius Black« kämpfte sich zurück ins Leben

Bad St. Leonhard. Die Ohren, der Hals und der Oberkörper waren nackt, fast blind auf beiden Augen, das Fell hing in Fetzen herab. Der Kater hatte außerdem eine Kopfverletzung, sein Schwanz war mit Teer verklebt. »Er sah aus, als würde er jeden Moment sterben«, sagt Lisa Schaden. Sie hat »Sirius Black«, so der heutige Name des Katers, vor vier Monaten auf einer Straße in Bad St. Leonhard gefunden. Nach intensiver Pflege geht es ihm heute besser und er freut sich wieder des Lebens. Das spielt sich auf der »Wurmfarm« am Wartkogel ab, auf der die 28-Jährige mit ihrem Lebensgefährten Andreas Koitz essbare Insekten züchtet und vertreibt (die Unterkärntner Nachrichten berichteten). Die Frage bleibt: Woher stammten die Verletzungen? »Er wurde mit etwas überschüttet, vielleicht ist er in eine Baugrube gefallen. Ich will daran glauben, dass es ein Unfall und keine Misshandlung durch einen Tierhasser war«, sagt die Mikrobiologin.

Den gesamten Bericht finden Sie in der Ausgabe Nr. 37 der Unterkärntner Nachrichten.