100er-Limit stößt auf breite Ablehnung

Der 100er auf der Autobahn stößt bei den Autofahrerclubs und der Bevölkerung auf wenig Gegenliebe. Verkehrsminister Hofer plant die Einführung eines Limits von 140km/h. Entscheidung soll nach Ende der Testphase in Nieder- und Oberösterreich fallen.

Umweltexperten raten zu einem 100 km/h-Limit auf der Autobahn, aber fast niemand will es

Wolfsberg. In der Vorwoche empfahlen vom Umweltministerium beauftragte Fachleute eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h auf Österreichs Autobahnen. Eine Ausnahme solle es nur noch für Elektroautos geben, die auch weiterhin 130 km/h fahren dürfen.

Zu diesem Schluss kamen die Experten, nachdem sie durchgerechnet hatten, mit welchen Maßnahmen die im Pariser Klimaabkommen gesteckten Ziele und damit eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 36 Prozent bis zum Jahr 2030 erreicht werden können. Berechnungen zufolge könnten mit der Temporeduzierung 450.000 Tonnen Treibhausgas pro Jahr eingespart werden. Mit einem Anteil an 45 Prozent ist in Österreich der Verkehr der größte Verursacher von Treibhausgasen. »Beim 100er gibt weniger Schadstoffe, weniger Treibstoffverbrauch, weniger Lärm und mehr Verkehrssicherheit«, meldet das Umweltbundesamt auf seiner Website.

Den gesamten Bericht finden Sie in der Ausgabe Nr. 41 der Unterkärntner Nachrichten.