Bauverhandlung für 30 Meter Sendemast am 17. Oktober.

30 Meter hoch soll das Ungetüm werden, über das am 17. Oktober bauverhandelt wird. An die Spitze des Protests stellt sich NRAbg. Knes, der sagt: »So nicht.« Laut T-Mobile ist das Projekt aber unbedingt nötig.

Dritter Anlauf für den Wolfsberger Monster-Mast

Wolfsberg. Rund 30 Meter hoch soll das Ungetüm werden, über das am 17. Oktober in Kleinedling bauverhandelt wird. Es ist bereits der dritte Versuch, die Genehmigung zu erhalten, zwei Termine ließ T-Mobile ohne Erklärung platzen.

Der Widerstand gegen das Projekt passt zu seiner Größe: Er ist gewaltig. An die 800 Unterschriften wurden bereits gesammelt, mit denen sich Bürger gegen den Bau aussprechen. Besonders verärgert sind sie über einen zugesagten runden Tisch, der nie stattfand. Speerspitze des Protests ist der Wolfsberger Gemeinderat und Nationalratsabgeordnete Wolfgang Knes (SP), der sagt: »So geht das sicher nicht!  Ohne mit der Bevölkerung zu sprechen kann man keinen Mast dieser Größenordnung aufstellen.« Seine Ankündigung: »Wir werden alle Rechtsmittel dagegen ausschöpfen!«

T-Mobile rechtfertigt den Mast mit der »stark steigenden Nutzung von Mobilfunkdiensten« und verweist darauf, dass er bereits um sechs Meter verkleinert wurde.

Den gesamten Bericht finden Sie in der Ausgabe Nr. 41 der Unterkärntner Nachrichten.