Der Hyundai Tucson im Test

Die Fachpresse lobt ihn hymnisch, auch uns hat er viel Freude gemacht: der Hyundai Tucson, der seit September mit einem sanften Facelift zu haben ist. Bei den Spitzenmodellen unterstützt jetzt ein 48-Volt Mildhybrid den Motor, was auch den Verbrauch senkt.

Mit dem Hyundai Tucson macht man nichts falsch

Wolfsberg. Kann ein SUV schön sein? Ja. Den Beweis liefert der Hyundai Tucson, der seit September als sanft facegeliftetes Modell zu haben ist. Das Auto, mit dem die Südkoreaner Verkaufserfolge feiern, das aber in Tschechien gebaut wird, erhält von der Fachpresse hymnisches Lob. Als dynamisch und modern, sportlich und elegant« preisen die Kollegen den Tucson. Und sie haben recht, wie ein Gang um den Wagen zeigt, der uns von »Auto Dohr« in Wolfsberg zur Verfügung gestellt wurde. Besonders erfreulich sticht die Front mit dem markant geformten Kaskadengrill und den LED-Scheinwerfern samt Leuchtgrafik ins Auge. Aber auch von der Seite macht er eine hervorragende Figur.

Aussehen allein ist aber nicht alles, fahren sollte er sich auch gut. Und das tut er. Die Achtgang-Automatik schaltet so weich, dass sich der Fahrer unwillkürlich denkt: »Warum hab ich mir selber einen Schalter gekauft?« Die 185 Diesel-PS aus einem Zwei-Liter-Motor beschleunigen den 1.545 Kilo schweren Wagen flott und lassen auf der Autobahn keine Minderwertigkeitsgefühle aufkommen. Mitverantwortlich ist der Mildhybrid, der nicht nur den Verbrauch um rund sieben Prozent senken soll, sondern dem Motor auch Hilfe leistet. Er wird von einer 48-Volt-Lithium-Ionen Batterie mit 0,44 kWh Speichervolumen unterstützt. Der Startergenerator ist über einen Riemen mit der Kurbelwelle verbunden und liefert bei kräftiger Beschleunigen zusätzlich bis zu 12 kW.

Alle Wünsche erfüllt
Bei der Ausstattung ließ das Testmodell keine Wünsche offen. Die Varianten werden »Level« genannt – und in der Höchststufe 6 ist alles da, was das Herz begehrt. Besonders gefiel uns das Panorama-Glasdach, das sich öffnen ließ und (beinahe) Cabrio-Gefühle auslöste. Fazit: Wer sich einen Tucson zulegt, macht nichts falsch.