Handgranaten und Autowrack entdeckt

Die Katastrophe in Lavamünd blieb aus: Durch das Absenken von Staubecken konnte ein Hochwasser verhindert werden und es wurden ein 49 Jahre altes Autowrack sowie drei Handgranaten entdeckt.

Unheimliche Funde im abgesenkten Stausee

Lavamünd, Völkermarkt. Um 4,5 Meter war der Völkermarkter Stausee zuletzt abgesenkt worden, um Lavamünd vor einer Überschwemmung zu schützen. Dabei tauchten Dinge auf, die seit Jahrzehnten in den Fluten verschwunden waren. So barg die Polizei drei Handgranaten aus dem Zweiten Weltkrieg. Zum Vorschein kam auch ein (einst) grüner Puch 500, der 1969 gestohlen und versenkt worden war. Anhand der schwarzen Kennzeichen, die noch am von Muscheln überzogenen Fahrzeug montiert waren, konnte es identifiziert werden.

Weniger lustig sind die Schäden, die der in der Vorwoche über das Lavanttal gezogene Sturm hinterlassen hat. In Frantschach-St. Gertraud haben Forstbesitzer große Verluste zu beklagen, die Gemeinde St. Georgen will beim Katastrophenfonds um Hilfe ansuchen. Der Wolfsberger Bezirkshauptmann Georg Fejan zog Bilanz über den Einsatz in Lavamünd, wo eine Katastrophe abgewendet wurde.

Den gesamten Bericht finden Sie in der Ausgabe Nr. 45 der Unterkärntner Nachrichten.