Lärmschutzmaßnahmen für die Koralmbahn

Während man sich in Klagenfurt und den Wörtherseegemeinden derzeit für Lärmschutzmaßnahmen entlang der Koralmbahn stark macht, scheint im Lavanttal alles geregelt zu sein. Lärmschutzwände werden errichtet und moderne, leise Züge eingesetzt .

Mit der Koralmbahn wird sich die Frequenz zwar erhöhen, der Bahnlärm wird aber reduziert

Wolfsberg. Die Koralmbahn: ein Segen und Impulsbringer für das Lavanttal. Viele Politiker und Lavanttaler setzen große Hoffnungen in die Koralmbahn, mit der mehr Wirtschaftskraft und auch wieder Einwohner im Lavanttal Einzug halten sollen. Die Marktgemeinde St. Paul hofft auf Betriebsansiedelungen in der Nähe des Koralmbahnhofs und in Lavamünd bietet man Baugundstücke zu günstigen Konditionen an. Man möchte Menschen anlocken, die in einer attraktiven ländlichen Gegend leben möchten und zum Arbeiten nach Graz oder Klagenfurt pendeln. Beide Städte werden nach Inbetriebnahme der Koralmbahn vom Lavanttal aus in weniger als 30 Minuten erreichbar sein.

Die gesamte Koralmbahn wird im Dezember 2025 voll in Betrieb gehen, die wichtigen Zulaufstrecken für den Regionalverkehr Klagenfurt-St. Paul bzw. Wolfsberg werden bereits ab dem Jahr 2023 zur Verfügung stehen. Der Ausbau der Koralmbahn bedeutet auch eine erhöhte Frequenz im Schienenverkehr, zwar wird dies vorrangig den Kärntner Zentralraum betreffen, aber auch im Lavanttal werden dann mehr Züge unterwegs sein.

Foto: ÖBB

Den gesamten Bericht finden Sie in der Ausgabe Nr. 45 der Unterkärntner Nachrichten.