St. Paul als Standort wohl gestorben

Die Weiterverarbeitung des lithiumhaltigen Gesteins aus der Mine auf der Weinebene wird wohl kaum in St. Paul stattfinden. Andere Gemeinden im Lavanttal und der Steiermark zeigen bereits Interesse.

Stift will Gründe für Lithium-Werk nicht verkaufen

Lavanttal. Von einer Investitionssumme von 425 Millionen Euro für den Bergwerksbetrieb und die Lithiumhydroxid-Gewinnungsanlage  wurde gesprochen, rund 1.400 Arbeitsplätze würden im Bezirk Wolfsberg entstehen. Als Standort wurde, wohl wegen des Bahnhofs der Koralmbahn, die Marktgemeinde St. Paul präferiert. Die Gemeinde hatte sich vor Jahren Optionen für Grundstücke des Stifts gesichert, auf denen ein Werk hätte errichtet werden können. Die Optionen wurden aber nie gezogen und sind somit mittlerweile erloschen.

Um die Weiterverarbeitung des Lithiums im Tal zu sichern, wurde das Land aktiv und wollte entsprechende Gründe in St. Paul erwerben. Daraus wird aber nichts werden, denn der Administrator des Stifts, Pater Maximilian, sagt ganz klar: »Wir wollten nie verkaufen.«  

European Lithium zuckt nur mit den Achseln: Unternehmensanwalt Christian Ragger meint, dass bereits mehrere Gemeinden im Lavanttal und in der Steiermark ihr Interesse an einer Hydroxid-Fabrik gezeigt  hätten.

Den gesamten Bericht finden Sie in der Ausgabe Nr. 49 der Unterkärntner Nachrichten.